Der Vorstand des Bergischen Naturschutzvereins e.V., Ortsverband Windeck (RBN), besucht das Wasserwerk Geilhausen

Beeindruckend, faszinierend, unglaublich – so lauteten die spontanen Rückmeldungen des Vorstandes des RBN Windeck beim Besuch des Wasserwerkes in Geilhausen.

Der Wasserwerksverein ist seit vielen Jahren Mitglied im RBN.
Hier wird ein unglaublicher „Schatz“ gehütet, der Windeck in Katastrophenfällen mit oberflächenunabhängigem Wasser versorgen könnte.
Um das Wasser der Quelle besser nutzen zu können, wurde eine Staumauer in dem angrenzenden unterirdischen Bergwerksstollen errichtete. Hinter dieser Staumauer
sammelt sich seit dieser Zeit das kristallklare Wasser, das Mineralwasserwasserqualität hat. Die gesamte Gemeinde Windeck kann nach den Bestimmungen des Katastrophenschutzplanes notversorgt werden (15 Liter pro Person pro Tag).

 

 

Der Stollen in Geilhausen gilt als vor Verseuchungen besonders sicheres Wasserreservoir. Täglich müssen, bedingt durch die Wassermenge, die die Verbrauchsmenge übersteigt, rund 300m³ reinsten Trinkwassers ungenutzt in die Sieg eingeleitet werden. Die angestaute Wassermenge im Stollen beträgt ca.10.000m³ und die jährlich geförderte Trinkwassermenge ca. 9.000m³.
Die Aufgabe des Wasserwerksvereins ist es, diese Ressourcen zu schützen, die Wasserversorgung der angeschlossenen Orte zu sichern und die Wasserkapazität für den Katastrophenschutz bereitzustellen.
Der RBN teilt die Bedenken des Wasserwerksvereins durch die Sprengungen durch den Steinbruch in Imhausen. Eine solche unglaubliche Ressource für die Notfallversorgung mit Wasser in der Gemeinde Windeck darf nicht gefährdet werden.
Der RBN Windeck sagt dem Wasserwerksverein die weitere Unterstützung zu.