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Bergischer Naturschutzverein e.V., Ortsverband Windeck - Das Rosbachtal ist "sprinkkrautfrei".


Das Drüsige Springkraut hat sich in den letzten Jahren flächendeckend ausgebreitet. Die Sieg ist im wahrsten Sinne des Wortes zu bestimmten Jahreszeiten an vielen Stellen nicht mehr zu sehen. Das Landschaftsbild verändert sich, der touristische Wert der Siegauen geht zurück.
Auf einem Quadratmeter Springkrautflur können mehr als 30.000 Samen produziert werden, welche die einzelnen Pflanzen bis zu sieben Meter weit weg schleudern. Diese Samen sind mehrere Jahre lang keimfähig. Natürliche Feinde kennt das Springkraut kaum.
Nun gibt es unter Fachleuten unterschiedliche naturschutzfachliche Bewertungen. Für den RBN in Windeck hat die Ausbreitung des Drüsigen Springkrauts folgende negative Auswirkungen:

- Verdrängung standortgerechter Vegetation
- Einschränkung des Lebensraumes für einheimische Tierarten
- Geringere Durchwurzelung des Bodens - Ufererosion
- Beschattung - Verringerung der Vitalität niedrigerer Konkurrenzarten
- Stärker spezialisierte Insektenarten gehen zurück
- Veränderungen des Landschaftsbildes

Die Verbreitung an der Sieg, in ihren Nebentälern aber auch in Waldgebieten ist so weit fortgeschritten, dass das Springkraut nicht mehr auszurotten ist und eine Konzentration auf eine Bekämpfung auf wenige Flächen an der Sieg empfehlenswert ist.
Der RBN bekämpft seit vielen Jahren das Springkraut im Naturschutzgebiet Rosbachtal. Viele Einsätze ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer sind erforderlich, um das Rosbachtal über Jahre "springkrautfrei" zu halten.
Nun kann der RBN nach acht Arbeitseinsätzen wieder verkünden: Das Rosbachtal ist "sprinkkrautfrei".
Ein Dank muss den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ausgesprochen werden, die sich in diesem Jahr wieder in der Landschaftspflege im Rosbachtal engagiert haben.

Radbrücke Dreisel - Bezirksregierung lehnt den Neubau ab


Pressemitteilung von Montag, 8. Juli 2019
Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis (rl) - Die Zulassung des Neubaus der Radbrücke in Dreisel über die Sieg stößt auf rechtliche Bedenken - die erforderliche Ausnahmegenehmigung zur Inanspruchnahme der Naturschutzgebietsflächen an der Sieg darf nicht erteilt werden. Das teilte die Bezirksregierung Köln dem Rhein-Sieg-Kreis mit Datum vom 02.07.2019 mit.
Zum Hintergrund:
Nachdem der Naturschutzbeirat beim Kreis sein Veto gegen die geplante Naturschutz-Befreiung eingelegt hatte, lag die letzte Entscheidungskompetenz in dieser Frage bei der Bezirksregierung. Denn das Landesnaturschutzgesetz sieht für diesen Fall vor, dass die Befreiung nur mit Zustimmung der Bezirksregierung erteilt werden darf. Diese Zustimmung hat die Bezirksregierung Köln nun verweigert. Die Gründe für den Bau der Brücke seien nicht so gewichtig, dass sie die Belange des Naturschutzes überwiegen würden. Damit entschied sie gegen den Rhein-Sieg-Kreis, der den Bau der Brücke auf Basis eines modifizierten Vorschlages weiter verfolgen wollte; diesen hatte ein Moderator im Jahr 2017erarbeitet.
Landrat Sebastian Schuster äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung aus Köln. "Wir sind nach wie vor vom Projekt einer Radbrücke in Dreisel überzeugt", so Landrat Schuster. "Wir müssen aber anerkennen, dass die rechtlichen Hürden für eine Zulassung in einem Naturschutzgebiet einfach zu hoch sind."
Der Rhein-Sieg-Kreis werde nun in Ruhe prüfen, wie mit dem Ziel eines familienfreundlichen Radweges an der Sieg weiter umgegangen werden kann. "Das Ziel ist nach wie vor da, und über das Wie und Wo werden wir mit allen Beteiligen sprechen", so der Landrat abschließend.

Kontaktdaten:
Rhein-Sieg-Kreis
Pressestelle
Tel. (02241) 13 - 2966 / -2967 / -2219
E-Mail: pressestelle@rhein-sieg-kreis.de

Monitoring für Gelbbauchunke & Co.


Die Biologische Station führt derzeit im Rahmen der Evaluation des Naturschutzprojektes Chance7 Erhebungen zu Amphibien an fast 100 Kleingewässern durch, die in 2018 angelegt wurden.
Erfreulich: viele Gewässer wurden bereits im ersten Jahr von Gelbbauchunken, Berg- und Teichmolchen, Feuersalamandern und Grasfröschen angenommen.
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Letzte Aktualisierung:  30.06.2018